Visionärin, Malerin, Galeristin — zwischen Berlin, Sardinien und Hawaii.
Visionary, painter, gallerist — between Berlin, Sardinia and Hawaii.
Die Architektur lehrte sie den Raum. Die Farbe öffnete ihn nach innen.
Architecture taught her space. Colour opened it inward.
Susanne Rikus, geboren 1968 in Höxter, kam über die Architektur zur Kunst — Diplom-Ingenieurin für Architektur (FH), Entwürfe bis nach Hawaii. Nach einem lebensverändernden Ereignis wurde die Farbe ihre eigentliche Sprache.
Susanne Rikus, born 1968 in Höxter, came to art through architecture — an engineering diploma in architecture (Dipl.-Ing. FH), designs as far as Hawaii. After a life-changing event, colour became her true language.
Über 100 Ausstellungen seit 1992 in Deutschland, den USA und Peru; Werke in Sammlungen in Deutschland, Hawaii, Washington (USA), Spanien, Frankreich und Italien. Mit der selbst entwickelten Transferkunst gehen historische Orte physisch in die Malerei ein.
Over 100 exhibitions since 1992 in Germany, the USA and Peru; works in collections in Germany, Hawaii, Washington (USA), Spain, France and Italy. Through her self-developed Transferkunst, historical places enter the painting physically.
Ihre Forschung gilt der Wahrnehmung — den unsichtbaren Verbindungen zwischen Mensch, Natur und der lebendigen Welt. Seit 2014 führt sie ihre Galerie in den Heckmann-Höfen, Berlin-Mitte; sie lebt und arbeitet zwischen Berlin, Sardinien und Hawaii.
Her research is devoted to perception — the invisible connections between human beings, nature and the living world. Since 2014 she has run her gallery in the Heckmann-Höfe, Berlin-Mitte; she lives and works between Berlin, Sardinia and Hawaii.
Das Werk von Susanne Rikus bewegt sich an der Schnittstelle von Malerei, Raum, Erinnerung und kultureller Erfahrung. Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht die Frage, wie Farbe zu einem eigenständigen Erfahrungsraum werden kann — nicht als dekoratives Element, sondern als Medium der Wahrnehmung.
Susanne Rikus creates paintings that invite us to experience colour not merely as a visual phenomenon, but as a living field of perception.
Ausgehend von ihrer Ausbildung als Diplom-Ingenieurin für Architektur (FH) entwickelte sie über mehr als drei Jahrzehnte eine eigenständige Bildsprache, in der architektonisches Denken, Naturbeobachtung und malerische Intuition miteinander verschmelzen. Ihre Arbeiten entstehen aus einem kontinuierlichen Dialog zwischen Landschaft, Geschichte, Material und Farbe.
Rooted in her architectural training and developed over more than three decades of artistic practice, her work explores the relationship between memory, place, material and human consciousness. Rather than representing the visible world, her paintings investigate what lies beneath it: the invisible structures that connect nature, culture and inner experience.
Eine besondere Stellung nimmt die von ihr entwickelte Transferkunst ein. Fotografische Spuren historischer Orte, kultureller Zeugnisse und natürlicher Strukturen werden in einem mehrschichtigen Verfahren dauerhaft in die Malerei integriert. Erinnerung wird dabei nicht dargestellt, sondern Teil des Bildkörpers selbst. Vergangenheit und Gegenwart treten in einen materiellen Dialog.
Central to her artistic language is the self-developed technique of Transfer Art (Transferkunst). Photographic impressions of historical places, landscapes and cultural traces are physically transferred into the painting itself, becoming part of its material presence. Layers of pigment, gesture and transferred memory merge into works that move between painting, archaeology and contemporary abstraction.
Wiederkehrende Motive wie Figuren, Landschaften, architektonische Fragmente oder archetypische Symbole erzählen keine linearen Geschichten. Sie eröffnen Bildräume, die unterschiedliche kulturelle und persönliche Assoziationen zulassen und den Betrachter zu einer eigenen Wahrnehmung einladen.
Recurring motifs — figures, landscapes, architectural fragments and symbols — appear not as narratives, but as archetypes. They create spaces of resonance rather than illustration, inviting viewers to enter the work with their own perception.
Die künstlerische Arbeit von Susanne Rikus ist geprägt durch ihre langjährige Tätigkeit zwischen Berlin, Sardinien und Hawaii. Unterschiedliche Landschaften, Lichtverhältnisse und kulturelle Traditionen fließen in eine Bildsprache ein, die europäische Erinnerungskultur ebenso aufnimmt wie die elementaren Kräfte der Natur. Ihre Werke verbinden leuchtende Farbigkeit mit räumlicher Tiefe und einer präzisen Komposition — kein Nebeneinander einzelner Werkgruppen, sondern ein zusammenhängendes künstlerisches Gesamtwerk.
Living and working between Berlin and Sardinia, with many years of artistic research in Hawaii, Rikus has developed a visual language shaped equally by European cultural memory and the elemental forces of nature. Her paintings are distinguished by luminous colour, spatial depth and a rare balance between intuitive expression and structural precision. More than individual artworks, they form an interconnected body of work — a continuous exploration of colour as a medium of transformation, perception and human connection.
Die Arbeiten von Susanne Rikus geben keine Antworten. Sie eröffnen Räume, in denen Sehen zu einer neuen Erfahrung werden kann.
Rather than offering answers, Susanne Rikus creates spaces in which seeing itself becomes an experience.
Das künstlerische Statement in ihren eigenen Worten →The artistic position in her own words →
Belege & weitere Informationen: Wikipedia · Artfacts · susannerikus.de
Sources & further information: Wikipedia · Artfacts · susannerikus.de